Echo
auf "Die Evolution des Göttlichen"
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Spannende Mutmassungen "Fritz P. Schaller hat den faszinierenden und plausiblen Versuch unternommen, sich in die religiöse Entwicklung der letzten 30 000 Jahre hineinzudenken. Seine These: Nicht eine vom Himmel gefallene Botschaft, sondern die Condition humaine ist die 'Mutter des Göttlichen'." Paul Bösch, in "aufbruch", Zeitung für Religion und Gesellschaft, Oktober 2006 |
Suche ohne Ende „Solange es Menschen gibt, wird die Gottesfrage gestellt werden. Vermutlich. Vorsichtiger muss man sagen: Solange es Menschen gibt, wird vermutlich die religiöse Suche kein Ende nehmen. Nüchtern betrachtet, so Fritz P. Schaller, gehört Religion schlicht 'zur Eigenart menschlicher Existenz, so wie Kunst, Wissenschaft, Sexualität'. Fritz P. Schaller betont, dass alle Religion in dem Versuch wurzle, mit den Bedingungen und Kontingenzen, den Begrenztheiten und Zufälligkeiten des Menschseins ins Reine zu kommen. Wie aber die Religionen 'mit ihren Riten, Gesängen und Metaphern' dann noch dauerhaft den Trost spenden können sollen, 'den die Zivilgesellschaft so nicht leisten kann', weiss nur der Autor." Magnus Striet, in "Christ in der Gegenwart" Nr. 41/06. |
Besonders kostbar Gesamtschauen wie die "Evolution des Göttlichen" sind ein gewagtes Unternehmen, streng wissenschaftlich auch kaum zu meistern. Schaller sucht einen eher essayistischen Zugang, schreibt kein analytisch bohrendes, sondern ein anschaulich erzählendes Buch. So wie auch seine Grundlage nicht einfach nur eine wissenschaftliche ist: 'Wie kommt der Mensch dazu, sich etwas Göttliches überhaupt vorzustellen?" Hier soll also nicht die Existenz Gottes bewiesen, sondern der nach Göttlichem suchende Mensch verstanden werden. Mythen sind darum nicht vom Himmel geoffenbart, sondern von Menschen erschaffen. Dies aber macht sie keineswegs wertlos, sondern besonders kostbar." Josef Osterwalder, in Sankt Galler Tagblatt, 20. Dez. 2006 |
Ein verwirrender Ansatz "Mal spricht der Autor aus neurologischer Sicht, dann als Evolutionspsychologe, Ethnologe, Theologe, Mythologe, Psychologe und was der Logen noch mehr sind. Er sagt, wie es sein könnte und bedient sich zur Legitimation aus seiner riesigen Bibliothek. Aber den Zugang zur Gedankenwelt von Fritz P. Schaller erleichtert es nicht, wenn man als Leser vom mentalen Mehrkampf zunehmend ermattet. Dem Autor gelang es bestens, meine Neugier immer wieder zu wecken. Aber da er andere Autoren, kaum hat er sie in den Zeugenstand gerufen, wieder entlässt, gelang es Schaller auch, mich zu ärgern." Werner Fuchs, in amazon.de, 10. Sept. 2006 |
Ein provokatives Buch "Eines ist klar: Fritz P. Schaller verfügt über ein immenses Wissen. Er kennt die Bibel wie den Koran, die religiösen Vorstellungen der Steinzeitmenschen wie jene der östlichen Religionen und die Gedankengänge der modernen Philosophen. Nebenbei: Man fragt sich, warum ein solch gelehrter Mensch nicht auf einem Lehrstuhl 'gelandet' ist ... Trotzdem wird man aus christlicher Sicht Fragezeichen an Fritz P. Schallers Thesen anbringen müssen. Etwa, wenn er den Wert der Offenbarung gegen Null hin schiebt, wie er in einem Interview sein Grundanliegen zusammenfasst: 'Was wir religiös für wahr halten, kommt nicht aus einer Quelle ausserhalb unserer Wirklichkeit, sondern aus dem Innern des Menschen selbst'. Wo bleibt da die Bedeutung von Jesus? Oder auch jene der alttestamentlichen Propheten und anderer Glaubenszeugen?" Walter Ludin, in "Entlebucher Anzeiger", 12. Jan. 2006 |
Sprengkraft "Gott und Evolution zusammen zu nennen, ruft meist erhitzte polarisierende Diskussionen hervor. Fritz P. Schaller geht einen anderen Weg und widmet sein ambitioniertes Buch einer Zusammenschau der menschlichen Evolution mit den Vorstellungen und Erfahrungen des Göttlichen, die sie begleiten. Und das Göttliche wandelt sich. Dieser einfache Satz fasst die grundlegende Botschaft von Schallers 'Die Evolution des Göttlichen' zusammen und hat eine Sprengkraft, die dem Buch Aktualität und Pioniergeist verleiht." Mike Kauschke in: "What is Enligthenment?", Sommer 2007 |
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